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Bedürfnisse und ein kleiner Kater

Heute Nacht habe ich kaum geschlafen. Grund dafür war Lucky. Er ist ein 6 Monate alter Kater, welchen wir aus einem Katzenschutzhaus nach Hause geholt haben. Er konnte nicht schlafen und hat die ganze Zeit miaut. Ich habe mich dann mit zu ihm auf die Couch gelegt, damit er sich nicht so einsam fühlt.Als ich da so lag und mich um den Kleinen gekümmert habe, habe ich mich gefragt, weshalb wir unsere Bedürfnisse selten oder kaum ausdrücken? Der Kleine hat das ganz ohne schlechtes Gewissen gemacht. Er wollte nicht allein sein und hat mir dies kommuniziert.Warum fällt es uns Menschen so schwer, unsere Bedürfnisse kund zu tun? Haben wir Angst davor, nicht ernst genommen zu werden, als schwach dazustehen, uns lächerlich zu machen? Sind wir der Meinung, wir haben es nicht verdient, wahrgenommen zu werden, wir haben nicht das Recht uns mitzuteilen, wir wollen nicht egoistisch sein?Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass mir meine Eltern mir regelrecht vorwarfen, „ob ich keine anderen Probleme oder Sorgen hätte“, wenn ich ein Bedürfnis geäußert habe. Damals war für mich klar, ein Bedürfnis zu äußern ist schlecht und ich werde dafür entwertet. Da ich diesen Satz sehr oft zu hören bekam, habe ich es dann irgendwann eingestellt, mich mitzuteilen und habe auch hier das Essen entdeckt, was mich getröstet hat. Wie sind eure Erfahrungen damit? Könnt ihr – ohne schlechtes Gewissen – eure Bedürfnisse äußern?
18.10.15 21:23


Warum ich hier bin

Mein Name ist Bianca. Mit 25 Jahren bin ich an Bulimie erkrankt. Genau genommen war ich 24 Jahre alt, als ich mich das erste Mal bewusst übergeben habe. Es war der 15.11.2001, eine Woche vor meinem 25. Geburtstag, am Tag der Beerdigung meiner Mutter. Sie erlag Ende Oktober 2001 nach jahrelangem Kampf ihrem Brustkebsleiden. An diesem Tag habe ich mir nach dem Frühstück den Finger in den Hals gesteckt und mich das erste Mal übergeben. Meine aktive Zeit mit der Bulmie waren über 6 Jahre. Heute weiß ich, dass ich bereits viel früher die Tendenz zu einer Essstörung hatte. Die Bulimie war sozusagen die Spitze des Eisberges. Jetzt, nach knapp 9 Jahren „clean sein“ unterstütze ich mit meinen Erfahrungen in Leipzig andere Betroffene und bin Mitgründerin des „Beratungszentrum Essstörungen Leipzig“. Weiterhin bin ich zu Gast in Schulklassen, um Jugendliche über das Thema Essstörungen aufkläre.In diesem Blog möchte ich meine Geschichte aufschreiben. Ich wünsche mir, dass ich damit anderen Betroffenen ermutigen kann, sich auf den langwierigen und schwierigen Weg der Genesung zu begeben. Ich selber habe 3 Therapien benötigt, um zu erkennen, was hinter der Bulimie steckt. In der Zeit, aber auch in den letzten Jahren, habe ich sehr viel über mich gelernt, auf meinen Körper und meine Seele zu hören und mir selber zu(ver)trauen.
11.10.15 16:46





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